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Herrliberger Nachtturnier 21. August 2004


Die erste Frage lautete, wann ist unser erstes Spiel. Offensichtlich ist dies nun unser erstes Turnier, das nicht schon dann anfängt, wenn die "normalen" Leute noch schlafen oder gar erst den Ausgang vom Vorabend abschliessen. Nein, diesmal werden wir wohl nicht noch, sondern eher schon Müde sein, wenn das erste Spiel um 16.15 Uhr in Herrliberg, am Züri-See, beginnt. Unser letztes Spiel steht um 22.45 Uhr auf dem Programm und dann werden wir weitersehen, was der Abend noch bringt. Gewisse Herren haben schon irgendwo ein Open-Air ausgemacht, dass noch angesteuert werden soll. Ziel dieses Turniers ist es, Freude am Handballsport zu haben und einen tollen Tag miteinander zu erleben.

Rangliste

Rang

Team

Sieg

Remis

Niederl.

Punkte

1

HSP 1

4

0

1

8

2

TV Uster

4

0

1

8

3

TV Erlenbach

3

0

2

6

4

HSG Pfäffikon-Fehraltorf

3

0

2

6

5

Spose Kilchberg Selection

1

0

4

2

6

HRTV Affoltern a. Albis

0

0

5

0


Spielplan

Zeit

Heim

Gast

Resultat

16:15 - 16:29

HSP 1

Spose Kilchberg Selection

3 : 2

17:15 - 17:29

HSG Pfäffikon-Fehraltorf

HSP 1

5 : 8

19:15 - 19:29

HRTV Affoltern a. Albis

HSP 1

 8 : 6

21:00 - 21:14

TV Erlenbach

HSP 1

 9 : 5

22:00 - 22:15

HSP 1

TV Uster

 5 : 2


Turnierbericht

Sali Kufi... hier also mein "auferlegter" bericht. du darfst gerne noch drann rum schnibbeln wenn dir danach ist :-) e schöni wuche no  (Anmerkung: Es wird nix geschnippelt...)


"Wir spielten wie im Rausch..."


Ich denke ich war nicht der einzige unseres dezimierten Kaders, der sich am letzten Samstag die Zeit auch mit etwas anderem als Handball hätte um die Ohren schlagen können. Aber der eine oder andere Ernstkampf vor Saisonbeginn schadet sicherlich nicht, es sei denn wir wollen den Start wie letzte Saison  verpennen.

Das kleine Grüppchen machte sich also auf nach Herrliberg. Jawoll, auch schon gehört, dieses Kaff an der "Zürcher Goldküste" oberhalb des Sees. Zweifelhaften Ruhm erlangt diese Gemeinde durch ihren sicherlich potentesten Steuerzahler. Jawoll, Christoph Bundesrat Blocher ist gemeint.

Das es offensichtlich nicht an finanziellen Mitteln mangelt wurde jedem klar, der die wunderbare Sportanlage an bester Lage bewunderte. Naja, aber auch deren Ball ist rund. Sonnenterasse hin oder her.

Erste zweifel an den Zielen der Mannschaft hegte ich, als man sich "einig war", dass 45min vor unserem Turnierstart keine Zeit für ein schnelles Bierchen mehr wäre. Nun denn, was noch nicht war konnte ja noch werden.

Wir stiegen also in die Hosen und erkämpften uns einen harzigen 3:2 Sieg. Fest zu halten bleibt dabei, dass wir den Start weniger verschliefen als unsere Gegner. Zu dem hatten wir nach den ersten 14 Minuten noch kein Tor aus dem Feld zugelassen. Das kam zum Teil von einer solieden Abwehrleistung, hauptsächlich aber vom herrlich parierenden Guggi, dem einen längere Trainingspause nichts auszumachen scheint. Ok, die "Fähigkeiten" der Angreifer leisteten ebenfalls ihren Teil, Schwamm drüber. Der Start war geglückt und endlich durften wir auch Bier trinken. Die kurz bemessene 45 min. - Pause konnte die ersten Spieler und  mitgereisten Fans ebensowenig vom trinken abhalten, wie der fehlende Coach oder das fehlende Fundament im Magen.

Immernoch im Vollbesitz unserer Geistigen Kräfte erledigten wir auch die zweite Aufgabe ziemlich souverän mit einem Sieg. (Wer sich für Gegener oder Resultate interessiert soll sich doch bitte an die Turnierleitung wenden, ich habs vergessen...)

Eine weitere, kurze 45 min. Pause später standen wir bereits zum dritten mal in den Hosen. Meiner Meinung nach zeigten wir zur Turniermitte unsere beste Leistung. Mag wohl daran gelegen haben das wir alle noch mehr oder weniger nüchtern waren und uns langsam aufeinander abgestimmt hatten. Auf jeden fall gingen wir nach 14 min. abermals als Sieger vom Platz.

Die zweistündige Pause kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Das dachten wohl auch unsere Gegner, welche wohlwollend beobachteten wie Charlie sein Tor mit einer Kiste Bier für sich und die Mannschaft feierte. Spätestens als Albin dann an der Bar einen "Bierrabatt" herausgeschlagen hatte war mir klar, dass die verbleibenden zwei Spiele wohl unter einem anderen Stern stehen würden. Ehrlich gesagt hätte das Turnier zu diesem Zeitpunkt auch schon vorbei sein können, ohne das es mich weiter gestört hätte. Aber ein schlechtes Gewissen wurde, falls überhaupt vorhanden, schnellstmöglich mit allen zur verfügung stehenden Mitteln betäubt.

Wie immer machten wir uns mehr schlecht als recht mit Basketball bereit für die vierte Partie. Das wir den Ball nicht mehr richtig kontrollieren konnten, schrieben wir der bereits vortgeschrittenen Dämmerung ausserhalb der Halle zu. Als wir dann aber im Flutlicht im inneren der Halle nach wenigen Minuten 0:4 hinten waren konnte man es mit Gewissheit sagen. Die Realität hatte uns eingeholt. Wir ergaben uns aber nicht ganz kampflos und beendeten die Partei mit 4:8 oder so...

Fazit nach dem Spiel war, dass man auch aus Frust und nicht nur aus Freude trinken konnte. Als dann aber einigen noch rechenfähigen im Team auffiel, dass wir das Turnier mit einem Sieg im letzten Spiel noch immer gewinnen konnten, wurden einige "aufgeweckt". Charlie musste man vor dem Anpfiff dann wirklich aufwecken, was man ihm zum Glück auf dem Speilfeld nicht anmerkte.

Den Unterschied in dieser letzten Partie machte wohl der zurückgekehrte Kampfgeist gepaart mit etwas Glück und der oft beholfenen "individuellen Überlegenheit". Diese trat in den letzten Sekunden der Partie, resp. des Turnieres, in Gestalt des verlohrenen Sohnes auf. Der 2. Liga Legionär Schneble machte mit einem letzten Durchbruch, und nicht wie von allen erwartet, mit einem letzten finalen Pass, den Unterschied.

Ob wir nun wirklich gewonnen hatten, mochten die unter uns, die nicht mehr rechenen konnten oder wollten, erst glauben als es die nüchternen Fahrer bestätigten. (An dieser Stelle nocheinmal herzlichen Dank an die Fahrer, die nicht nur den ganzen Tag auf Genussmittel verzichteten, sondern nach dem Turnier auch noch die Geduld hatten, Autos voller besoffener "championis" sicher nach Hause zu bringen) Nun hatten wir also wirklich einen Grund, den einen oder anderen Kasten Bier auf Rabatt zu bestellen.

Leider bleiben die verblüfften Gesichter der Gegner nur in unseren Köpfen erhalten, als wir den Pokal und den "fress-Korb" übernahmen.

"Die spielen eine Liga tiefer als wir, haben währen des ganzen Turniers nur gesoffen und geraucht, sich nicht ordentlich warm gemacht oder den Gegner besprochen und waren zu allem überfluss führungslos. Und von denen haben wir uns schalgen lassen??!!"

Naja, uns solls egal sein. Wir hätten unseren Spass sicherlich auch gehabt, wenn wir die Schüssel nicht mitgenommen hätten. (Da diese nicht, wie von einigen Spielern gehofft, von Bundesrat Blocher übergeben wurde, ist der Wert des Pokals ohnehin auf einen symbolischen zusammengeschmolzen)

Jedenfalls machten sich "die wilden Horden aus dem Norden" nach ausgiebigen Feierlichkeiten dann doch auf, das Feld des Triumphes zu verlassen um wieder Richtung Heimat zu ziehen.

Abschliessend seien alle Mitstreiter noch Namentlich erwähnt:
Kufi, Michi, Röbi, Sascha, Albin. Charlie, Guggi, Luca und der Verfasser

Mir bleibt die Erinnerung an einen wirklich amüsanten Samstag, der so verlief, wie ich mir das mit dem HSP vorstelle. Unabhängig vom "zählbaren" Resultat.

Cheerio
Niggi


Updated: 2016/04/05 - 23:31 - © HV St. Peter SH
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