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Swissair-Cup 2005


“Hoch geflogen und tief gefallen…“

Voll motiviert, endlich die Flosse für Kufi zu gewinnen, trafen wir uns um 07.15 am Bushof.

Wir fuhren los, obwohl nicht alle die sich angemeldet hatten erschienen wahren. Wir, die glorreichen acht, (später stürzte sich Rolli auch noch ins Vergnügen)waren unterwegs, um für unseren Präsi den Kopf hin zuhalten!

In Nürensdorf angekommen, schlenderten wir zuerst einmal, wie gewohnt, zum Kaffeestand um noch die letzten verschlafenen Augen zu öffnen. Kurz darauf gingen wir in die Garderobe, um uns für unser erstes Spiel gegen Solothurn vorzubereiten.

Die Halle war uns vertraut, der Gegner nicht. Trotzdem holten wir uns den ersten Sieg souverän mit 9:7. Angriff und Abwehr überzeugten 20min lang und auch mir, nach langer Abstinenz, glückte ein besserer Start als ich geglaubt hatte. Alles in allem, ein super Anfang und mit einem Lächeln genossen wir unsere erste große Pause. Jeder der denkt, er weiß was jetzt kommt, liegt falsch. Nach 90min war noch kein Bier getrunken und noch keins, ok, eins geraucht. Aber das hielt uns nicht davon ab, im nächsten Spiel das Swissair-Team auseinander zu nehmen. Nach 18min stand es 10:4 für uns. Sie konnten in den letzten 2min noch auf 10-6 verkürzen, aber das war ja egal, dachten wir uns. Wie entscheidend die letzten Minuten sind, werde ich später noch erläutern. Zuerst einmal ein Lob an die Mannschaft, die in diesem Spiel wohl ihre größte Leistung erbracht hatte. Der Gegner hatte nicht den Hauch einer Chance. Wir wussten aber, dass dies sicher nicht das stärkste Team an diesem Turnier war. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon fürs Halbfinal qualifiziert.

20min später standen wir schon wieder auf dem Feld um uns gegen Affoltern zu behaupten. Wir hatten sie zuvor schon beobachtet und alle dachten nur: „Boah, sind die groß!“

Fast wie erwartet, waren sie nicht nur wegen ihrer Körpergröße überlegen, auch spielerisch sahen wir ziemlich alt aus. Das Resultat bestätigte dies. Nach ca. 15min hatten wir erst einen Treffer zu verbuchen. Am Ende des Spiels gingen wir mit gesenkten Köpfen und einer 11:3 Niederlage vom Platz.

Aber egal, wir waren ja schon qualifiziert. Das haben wir geglaubt, bis uns Kufi auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat. Unverschämterweise haben die Veranstalter den Spielmodus geändert und führten noch eine zusätzliche Runde ein. Alle vier Teams einer Gruppe hatte noch einmal die Chance sich ins Halbfinal zu kämpfen .Das hieß auch für uns, dass wir nochmals kämpfen mussten um der Flosse ein Stück näher zu kommen.

Traditionell bereiten wir uns mit Basketball auf das Spiel gegen Erznach vor. Auf dem Platz fing alles an wie geschmiert. Nach ca. 18min lagen wir mit 6:3 vorne. Es musste schon ganz dicke kommen, wenn wir dieses Spiel noch aus der Hand geben sollten. Aber es kam wie es kommen musste. Auf einmal ging alles ganz schnell. Ein Tor, zwei Gegenstöße und noch ein Tor. Nach dem Schlusspfiff stand es 6:7 für Erznach. Wir haben in den letzten zwei Minuten nicht nur das Spiel verbockt, sondern auch der Swissair-Flosse Lebewohl gesagt. Ärgerlich und auch enttäuscht über diese Niederlage, ergaben wir uns denn Genussmitteln.

Aber es war noch nicht vorbei. Wir hatten nochmals ein Klassierungspiel gegen den HC Solothurn, aber auf dieses werde und kann ich nicht näher eingehen. Das Endresultat von 6:15 sagt wohl auch schon alles. Im Gesammtklassement schnitten wir doch noch auf dem 6. Platz ab, was den einen oder anderen ein bisschen verwunderte.

Fazit: Es war ein lehrreiches Turnier, das gut begann und wegen unserer konditionellen Unterlegenheit nicht so gut geendet hatte. Zum Schluss seien noch alle Mitstreiter namentlich erwähnt: Albin, Charlie, Niggi, Michi, Röbbi, Fredi, Rolli, Thommi und der Verfasser. (Nicht zu vergessen Kufi, der von der Seite aus genau so gelitten hat, wie wir auf dem Feld)

by Guggi


Updated: 2016/04/05 - 23:31 - © HV St. Peter SH
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