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17.10.2008 HSP 2 - Reisli nach Nürnberg


A....löchli Reise Nürnberg 2008

Am 17.Oktober 2008 war es wieder einmal soweit: Mit unserer durch jahrelanges Spiel gefütterten Kasse sollte wieder eine Reise stattfinden. Um 15:30 Uhr traf sich eine 10-köpfige, gutgelaunte Truppe am Bahnhof Schaffhausen. Mit der DB fuhren wir über Stuttgart nach Nürnberg.

 

In Nürnberg wurden wir schon am Bahnhof von Sigi, Jürgen, Doris und Klaus erwartet. Nach einem ersten kleinen Schnaps machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Nach dem Bezug der Zimmer war das Nachtessen im Wirtshaus „Kloster Andechs“ unser Ziel. Doch oh Schreck! Meine Reservation wurde verlegt und so waren keine Tische für uns bereit. Doch zum Glück war auf der Empore noch Platz und ein weiterer Kellner aus der nebenan gelegenen Wirtschaft organisiert. Und so erhielten wir - wenn auch mit einer kleinen Verspätung - unser Nachtessen und das eine oder andere Bier dazu. Trotz der schon recht kalten Temperatur kamen alle noch mit auf einen ersten kleinen Bummel durch das nächtliche Nürnberg.

 

Nach dem Frühstück, stand am Samstag zuerst ein Film über die Geschichte von Nürnberg auf dem Programm. Vor dem Fembohaus wurden wir schon von Gerhard erwartet. Nach dem sehr informativen Film führten uns Jürgen und Gerhard bei schönstem Wetter durch Nürnberg. Unser erstes Ziel war der Burgberg. Hier konnten wir unter anderem die Kaiserburg und die mächtigen Befestigungen bestaunen. Von einem Wehrgang aus konnten wir auch das bekannteste Haus in Nürnberg erblicken: Es handelt sich dabei um das Wohnhaus von Albrecht Dürer.

Neben dem Dürer-Haus liessen wir uns, im wärmenden Sonnenschein, bei einem Café nieder. Für das Mittagsessen besuchten wir eine typische Bratwurstküche. Hier werden die Bratwürste noch auf einem offenen Holzfeuer gegrillt und auf Zinntellern serviert. Auch hier konnten wieder verschiedene Sorten Bier probiert werden. Sigi und Klaus kamen ebenfalls zum Mittagessen dazu.

 

Den Nachmittag habe ich für den Besuch des Reichsparteitaggeländes vorgesehen.

Nach kurzer Fahrt mit der Strassenbahn standen wir auch schon vor der riesigen Kongresshalle. Hier erhielten wir bei einem geführten Rundgang durch das Gebäude Hintergrundinformationen zum Bau und der Nutzung der Halle. Obwohl die Kongresshalle nie fertig gebaut wurde ist die Grösse eindrücklich. Beim anschliessenden Spaziergang auf dem Gelände konnten uns Gerhard und Klaus noch vieles aus der Zeit des Dritten Reiches zeigen und erklären. So steht auf dem Zeppelinfeld noch immer die Kanzel, auf welcher Hitler zu den Massen gesprochen hat.

 

Zurück in der Altstadt liessen wir uns die tiefen Keller sowie das Bierbrauen in Nürnberg erklären. Da Nürnberg auf einem grossen Sandsteinhügel liegt war es sehr leicht, riesige Gewölbe in den Untergrund zu graben. In früheren Jahren wurde in den Kellern das in der Altstadt gebraute Bier gelagert. Im 2. Weltkrieg dienten die Keller auch als Schutzräume für die Bevölkerung. Die Besichtigung endete in der Altstadtbrauerei und das zu probierende Bier mundete allen. Das Nachtessen genossen wir in der Wirtschaft der Altstadtbrauerei und wir liessen es uns gut gehen.

Zur Verdauung besuchten wir nochmals die Burg, um das nächtliche Panorama von Nürnberg zu sehen. Nach einem Schlummertrunk kehrten wir in das Hotel zurück.

 

Für den Sonntag hatte ich kein Programm geplant. Da sich aber das Wetter wieder von der besten Seite zeigte kamen alle, bis auf Felix, mit auf einen von Jürgen durchgeführten Spaziergang quer durch die Stadt. Durch Nürnberg fliesst die Pegnitz und viele historische Gebäude liegen an diesem Fluss. Entlang der Pegnitz führte uns der Weg von einer Stadtmauer zur Anderen. Einer der Höhenpunkte dabei war sicher das Heilig-Geist-Spital. Im Innenhof stehen noch die Tischgräber der Gründer von 1356 und 1423.

 

Über den Trödelmarkt vorbei am Henkerturm führte uns der Weg über den Henkersteg. Nach dem Kettensteg besichtigten wir noch die Weissgerbergasse mit ihren Fachwerkfassaden. Beim Hallertor verliessen wir die Altstadt und spazierten der Pegnitz entlang weiter zum Johannisfriedhof. Hier hat Albrecht Dürer seine letzte Ruhestätte gefunden und sein Grab kann noch heute besichtigt werden. In der Nähe haben wir uns dann zum Mittagessen niedergelassen. Die draussen aufgestellten Strandkörbe wurden durch uns in Beschlag genommen. In Franken ist das sogenannte „Schäufele“ eine Spezialität. Und so konnten wir uns nochmals mit einem typischen Mahl Nürnberg auch kulinarisch nähern. Hier haben wir auch Klaus getroffen. Seine mitgebrachten Uniformabzeichen und Mützen aus der Nazi-Zeit stiessen auf grosses Interesse.

 

Nach dem Mittagessen fuhren wir noch mit einer fahrerlosen U-Bahn bis zur Haltestelle Rathenauplatz. Hier bestaunten wir die grossen Wandmosaike, welche nur unter einem bestimmten Blinkwinkel ihr Geheimnis zeigten. Nach einem kurzen Weg der Stadtmauer entlang waren wir wieder vor unserem Hotel. Hier wurden wir von Sigi erwartet. Sie hatte 2 grosse Taschen dabei, welche sich als grosses Lunchpaket herausstellten. Nach einer herzlichen Verabschiedung auf dem Bahnhof fuhr unser Zug wieder über Stuttgart zurück nach Schaffhausen, wo wir pünktlich um 20:07Uhr eingetroffen sind.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei

 

  • Gerhard und Klaus für die Begleitung und Informationen
  • Sigi für das riesige Lunchpaket welches von uns nicht ganz aufgegessen werden konnte
  • Meinem Cousin Jürgen, der neben den Führungen auch bei der Vorbereitung im Vorfeld des Besuches geholfen hat
  • Beat, welcher seit Jahren unsere Kasse führt und mit seinen Auswertungen mitgeholfen hat, die einzelnen Beiträge an diese Reise zu bestimmen
  • Den Teilnehmer Kurt Kraner, Peter Moser, Beat Schrag, Andreas Infanger, Christian Köhler, Felix Blum, Felix Schwaninger, Sepp Hagen und Thomas Haderer für das tolle Wochenende, welches auch mir sehr viel Freude bereitet hat

 

 

Christian ( Wolfi )

17.10.2008 / HSP 2 Reisli nach Nürnberg

Updated: 2016/04/05 - 23:35 - © HV St. Peter SH
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